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Studienberufe

Studiengänge an Universitäten, Fachhochschulen oder Kunsthochschulen bereiten in der Regel nicht auf einen klar umrissenen Beruf vor, sondern vermitteln Kenntnisse in einem breiten Themenspektrum. Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Methodenkompetenz und setzen sich mit fachspezifischer Theorie auseinander.
Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Damit ist häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre) oder die Promotion.

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A

Archivar/in

Archivare und Archivarinnen bewerten, erfassen, ordnen, erschließen und erhalten Archivgut, machen es nutzbar und werten es aus.
Sie arbeiten in Bibliotheks-, Museums-, Verlags-, Zeitungs- oder Filmarchiven sowie in den Archiven von Informations- und Dokumentationsstellen, Universitäten oder Presseagenturen. Darüber hinaus können sie in den Archiven verschiedener Wirtschafts-, Berufs- und anderer Interessenverbände oder politischer Parteien tätig sein. Archivwesen kann man an Fachhochschulen studieren.

B

Beamt(er/in) - Archivdienst (geh. Dienst)

Beamte und Beamtinnen im gehobenen Archivdienst sind für die Bewertung, Erfassung, Ordnung, Erschließung, Erhaltung, Nutzbarmachung und Auswertung von unterschiedlichstem Archivgut verantwortlich. Sie arbeiten bei Archiven des Bundes, bei Staatsarchiven der Länder, bei kommunalen Archiven, Kirchen- oder Wirtschaftsarchiven und Parlamentsarchiven.
Die Ausbildung Beamter/Beamtin im gehobenen Archivdienst wird an Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung der Bundesländer und bei Ausbildungsarchiven durchgeführt.
Die 3-jährige Ausbildung wird von Bund und Bundesländern angeboten.

Beamt(er/in) - Bibliotheks-, Dokumentationsdienst (geh. D.)

Bibliothekare und Bibliothekarinnen sammeln, selektieren, erschließen und vermitteln Medien und Informationen und sind Ansprechpartner für die Bibliotheksbenutzer.
Sie arbeiten vorrangig in Stadt-, Behörden-, Museums-, Kirchen-, Verlags- oder Universitätsbibliotheken sowie in den Betriebsbibliotheken größerer Firmen. Auch in der öffentlichen Verwaltung, etwa in Staatsarchiven, finden sie Beschäftigung.
Die Ausbildung Beamter/Beamtin im gehobenen Bibliotheks- und Dokumentationsdienst wird an Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung und bei wissenschaftlichen Bibliotheken durchgeführt.
Die 3-jährige Ausbildung wird vom Bund und den Ländern angeboten.

Beamt(er/in) - wissenschaftliche Bibliotheken (h.Dienst)

Beamte und Beamtinnen im höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken sind für den Aufbau und die wissenschaftliche Pflege des Buch- und Informationsbestandes zuständig. Sie nehmen zudem leitende Funktionen wahr, kooperieren mit der Forschung und beschäftigen sich mit Lehraufgaben, beispielsweise mit der Vermittlung von Informationskompetenz.
Sie arbeiten in wissenschaftlichen Bibliotheken, z.B. in Hochschulbibliotheken, Staatsbibliotheken, zentralen Fachbibliotheken, Regionalbibliotheken oder wissenschaftlichen Spezialbibliotheken.
Beamter/Beamtin im höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken ist eine Ausbildung, die durch Verordnungen des Bundes bzw. der einzelnen Bundesländer geregelt ist.
Die 2-jährige Ausbildung wird von Bund und Ländern angeboten.

Bibliothekar/in

Bibliothekare und Bibliothekarinnen sammeln, selektieren, erschließen und vermitteln Medien und Informationen und sind Ansprechpartner für die Bibliotheksbenutzer.
Sie arbeiten vorrangig in Stadt-, Behörden-, Museums-, Kirchen-, Verlags- oder Universitätsbibliotheken sowie in den Betriebsbibliotheken größerer Firmen. Auch in der öffentlichen Verwaltung, etwa in Staatsarchiven, finden sie Beschäftigung.
Bibliothekswesen kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von Studiengängen der Bibliotheks- und Informationswissenschaft bzw. des Bibliotheks- und Informationsmanagements absolviert werden. Studiengänge des Bibliothekswesens werden auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Bibliothekswesen, Bibliotheks- und Informationswissenschaft bzw. Bibliotheks- und Informationsmanagement mit einem weiteren Studienfach kombiniert werden.

Buchhändler/in (Hochschule)

Buchhändler/innen sind für die Bereiche Einkauf, Lagerwirtschaft, Bestellwesen, Werbung und Vertrieb, Rechnungswesen, Betriebsorganisation und Controlling im Buchhandel zuständig. In der Verlagswirtschaft sind sie in der Programmplanung oder in der Herstellung von Büchern und elektronischen Medien tätig.
Buchhändler/innen arbeiten vorwiegend im Einzel- und Großhandel mit Büchern und elektronischen Medien, im Zeitungs- und Zeitschriftenwesen und in Verlagen.
Buchhandel/Verlagswirtschaft kann man an Fachhochschulen studieren.

Buchwissenschaftler/in

Buchwissenschaftler und Buchwissenschaftlerinnen befassen sich mit dem Buch als Medium. Sie erforschen, wie Bücher in handschriftlicher, gedruckter und elektronischer Form hergestellt und verbreitet wurden und werden.
Buchwissenschaftler/innen arbeiten hauptsächlich in Verlagen, Bibliotheken, Museen, im Bucheinzelhandel sowie im Bereich der Forschung. Darüber hinaus können sie auch an Hochschulen oder in DTP-Studios beschäftigt sein.
Buchwissenschaft kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann in Form von Zwei-Fach-Bachelors studiert werden, wobei Buchwissenschaft mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird.

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D

Designer/in (Hochschule) - Fotodesign

Fotodesigner und -designerinnen sind Fachleute für visuelle Kommunikation. Sie planen und realisieren künstlerische Aufnahmen und gestalten die Bildinformationen z.B. in den Bereichen Werbung, Mode, Sach- oder Wissenschaftsfotografie.
Fotodesigner und -designerinnen arbeiten im fotografischen Gewerbe, in Werbe- und Medienagenturen, in Presseagenturen, in Bildredaktionen von Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sowie in Grafikdesign-Büros. Darüber hinaus können sie auch Beschäftigungsmöglichkeiten in der Film- und Fernsehproduktion finden.
Fotodesign kann man an Fachhochschulen und Universitäten bzw. Kunsthochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Studienfach innerhalb von Kunst- oder Design-Studiengängen absolviert werden.

Designer/in (Hochschule) - Grafikdesign

Grafikdesigner und -designerinnen erarbeiten und konzipieren Bildaussagen, die bestimmte Informationen vermitteln beziehungsweise bestimmte Verhaltensreaktionen beim Betrachter erzielen sollen.
Grafikdesigner und -designerinnen arbeiten in erster Linie in Werbe- und Medienagenturen, in Grafikdesign-Büros oder in PR-Agenturen mit eigenen Grafikabteilungen. Außerdem sind sie in der Druck- und Medienvorstufe sowie in Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen beschäftigt. Rundfunk- und Fernsehanstalten bzw. Unternehmen der Filmwirtschaft oder Verleger von Software eröffnen weitere Tätigkeitsfelder.
Grafikdesign kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Vertiefungsrichtung innerhalb von anderen Design-Studiengängen absolviert werden.

Designer/in (Hochschule) - Kommunikationsdesign

Kommunikationsdesigner und -designerinnen planen, entwerfen und gestalten Kommunikationsmittel und setzen sie ein.
Hauptsächlich arbeiten Kommunikationsdesigner und -designerinnen in Werbe-, Medien- und PR-Agenturen oder in Grafikdesign-Büros. Außerdem sind sie in Verlagen, bei Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie bei Ausstellungs- und Kongressveranstaltern beschäftigt. Darüber hinaus sind sie in Betrieben der Medienvorstufe tätig, z.B. in Reproanstalten.
Kommunikationsdesign kann man an Fachhochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen studieren.
Je nach Hochschule werden im Bereich Kommunikationsdesign verschiedene Schwerpunkte angeboten, z.B. Grafikdesign, Informationsdesign, Illustration, Fotografie oder Animation. Zum Teil gibt es für diese Fächer auch eigene Studiengänge.

Designer/in (Hochschule) - Mediendesign

Mediendesigner und -designerinnen entwerfen und gestalten Kommunikationsmittel wie z.B. Anzeigen, Werbespots, Firmenlogos, Internet- und Intranetseiten, Lernprogramme und komplette virtuelle Szenarien.
Mediendesigner und -designerinnen arbeiten in erster Linie in Werbe-, Medien- und Multimedia-Agenturen, freien Grafikdesign-Büros, PR-Agenturen mit eigener Grafikabteilung und in Betrieben der Druck- und Medienvorstufe, wo z.B. rechnergestützte Entwürfe hergestellt werden. Auch in Verlagen, bei Rundfunk- und Fernsehanstalten, in Unternehmen der Film- und Videofilmherstellung sowie bei Softwareanbietern sind sie tätig.
Mediendesign kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren.

Dokumentar/in

Dokumentare und Dokumentarinnen ermitteln Informationen, rufen sie ab und bereiten sie für unterschiedliche Verwertungen auf. Außerdem bauen sie Informationsbestände auf, pflegen sie und entwickeln Informationssysteme.
Sie arbeiten beispielsweise in den Dokumentationsabteilungen von Bibliotheken, Presseagenturen, Verlagen und Hochschulen. Auch in der IT-Branche, etwa bei Firmen, die Datenbanken verwalten, finden sie Beschäftigung. Darüber hinaus können sie bei einer Vielzahl von Verbänden, Organisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen, in der chemischen bzw. pharmazeutischen Industrie, in der Krankenhausverwaltung, in der öffentlichen Verwaltung oder in der Unternehmensberatung tätig sein.
Dokumentation kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch mit dem Schwerpunkt Medizinische Dokumentation oder in Verbindung mit Informatik und Kommunikation absolviert werden.

Dramaturg/in (Hochschule)

Dramaturgen und Dramaturginnen beteiligen sich als Musik- und Literaturkenner/innen am Theater, in Rundfunkanstalten oder bei Filmproduktionsfirmen an der Umsetzung des jeweiligen Programms und stehen der Regie beratend zur Seite. Zudem befassen sie sich mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisieren Veranstaltungen als Beiprogramm.
Dramaturgen und Dramaturginnen arbeiten hauptsächlich an Theatern, Opernhäusern und Kleinkunstbühnen, bei Hörfunk- und Fernsehsendern, in Filmproduktionsgesellschaften und bei Konzertveranstaltern. Darüber hinaus sind sie bei Theater- und Buchverlagen tätig.
Dramaturgie kann man an Universitäten und Kunsthochschulen studieren.
Die Regelstudienzeit bis zum Diplomabschluss beträgt 8 - 9 Semester.

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F

Filmwissenschaftler/in

Filmwissenschaftler/innen erschließen die Geschichte und Gegenwart des Mediums Film in all seinen Aspekten, sowohl gesondert als auch im Kontext zu anderen Kulturphänomenen. Sie befassen sich mit medienhistorischen, medientheoretischen und kulturwissenschaftlichen Themengebieten, mit institutionellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen sowie Wirkungsbedingungen filmischer und medialer Darstellungsformen.
Sie arbeiten in der Forschung und lehren an Universitäten. Rundfunk- und Fernsehanstalten, Film- und Videofilmhersteller, Filmmuseen, Bibliotheken und Archive bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie in den Redaktionen von Fachbuchverlagen oder in Kulturämtern und -verwaltungen tätig sein.
Filmwissenschaft kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von medienwissenschaftlichen Studiengängen absolviert werden.
Studiengänge der Filmwissenschaft werden in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Filmwissenschaft mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird.

I

Informatiker/in (Hochschule) - Medieninformatik

Medieninformatiker und Medieninformatikerinnen befassen sich mit dem Einsatz der IT-Technik in allen Phasen der Erstellung von Medienprodukten - von der Konzeption über die Planung und Kalkulation bis zur Realisierung und Präsentation. Als Allrounder sowohl für Medien als auch für IT-Systeme konzipieren und gestalten sie zum Beispiel Multimediaanwendungen, anspruchsvolle interaktive Lernsoftware (CBTs = Computer-based-Training-Programme) und Medieninformationssysteme.
Medieninformatiker und Medieninformatikerinnen sind in erster Linie bei Software- und Datenbankanbietern, bei EDV-Dienstleistern, Herstellern von DV-Geräten sowie in Multimedia-, Marketing-, Werbe- und PR-Agenturen tätig. Film- und Tonstudios kommen ebenso als Arbeitgeber infrage wie Rundfunkveranstalter oder Verlage. Außerdem sind sie in Ingenieurbüros für technische Fachplanung oder an Hochschulen beschäftigt.
Medieninformatik kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von allgemeinen Informatik-Studiengängen absolviert werden.

Informationswissenschaftler/in

Informationswissenschaftler/innen optimieren mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologie die Nutzung gespeicherten Wissens: Sie analysieren, gestalten und bewerten Informationsflüsse und -produkte unter technischen, ökonomischen und juristischen Aspekten, ermitteln aus vorhandenen Medien Informationen, rufen sie ab und bereiten sie für eine anderweitige Verwertung auf.
Beschäftigungsmöglichkeiten für Informationswissenschaftler/innen bieten Unternehmen nahezu aller Branchen, Behörden und Institutionen. Sie arbeiten z.B. im Bibliotheks- und Dokumentationswesen, in den Informations- und Organisationsabteilungen von Industrie und Handel, bei Datenbankanbietern und Softwarehäusern, in der Medienwirtschaft, in Forschungseinrichtungen oder in der Unternehmensberatung.
Informationswissenschaft kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von Studiengängen der Bibliotheks- und Informationswissenschaft bzw. der Informationswissenschaft und Sprachtechnologie absolviert werden. Neben geisteswissenschaftlich orientierten Studiengängen wird auch das ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Studium der Informationswissenschaft angeboten.

Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik

Bei der Herstellung von Print- und digitalen Medien übernehmen Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik sowohl produktionstechnische als auch betriebswirtschaftliche Aufgaben.
Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck- und Medientechnik arbeiten vorwiegend in Betrieben der Informations- und Kommunikationswirtschaft, z.B. in Verlagen und größeren Druckereien, bei Softwarefirmen, PR- und Werbeagenturen, Herstellern von Druckmaschinen oder auch in der Verpackungsmittelherstellung. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie zudem bei öffentlich-rechtlichen und privaten Fernseh- und Hörfunksendern sowie bei Film- und Fernsehproduktionsfirmen. Darüber hinaus können sie in der Anlagenplanung im drucktechnischen Bereich oder auch in Verbänden und an Hochschulen tätig werden.
Druck- und Medientechnik kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig absolviert werden.

Ingenieur/in - Fernsehtechnik

Ingenieure und Ingenieurinnen für Fernsehtechnik entwickeln, produzieren und vertreiben fernseh- und medientechnische Geräte, Anlagen und Systeme. Zudem sind sie bei Fernsehanstalten und Betrieben der Filmwirtschaft verantwortlich für Planung, Einrichtung und Betrieb der technischen Systeme, die für Produktion und Sendung eingesetzt werden.
In erster Linie sind sie in Betrieben der der Elektro- bzw. IT-Branche beschäftigt. Auch bei privaten und öffentlichen Fernsehanstalten, in Unternehmen der Filmwirtschaft, Medienagenturen oder Betrieben der Veranstaltungstechnik sind sie tätig. Außerdem arbeiten sie in Ingenieurbüros für technische Fachplanung oder in Forschung und Entwicklung, z.B. in den Bereichen Nachrichten- oder Fernseh- und Aufnahmetechnik. Darüber hinaus kommen unter anderem Hochschulen oder die öffentliche Verwaltung als weitere Arbeitgeber infrage.
Fernsehtechnik kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig absolviert werden.

Ingenieur/in - Medientechnik/Multimedia

ngenieure und Ingenieurinnen für Medientechnik und Multimedia sind Generalisten in der Medienindustrie und verbinden informationstechnisches Wissen mit medienwirtschaftlicher Kompetenz. Sie planen, gestalten, produzieren und installieren Medienprodukte aller Art aus den Bereichen Print, audiovisuelle, multimediale und interaktive Medien.
Ingenieure und Ingenieurinnen für Medientechnik und Multimedia arbeiten hauptsächlich in der Medien- und Kommunikationsbranche, z.B. in Film-, Fernseh- und Tonstudios, in Korrespondenz- und Nachrichtenbüros oder in Verlagen. Ebenso sind sie bei Anbietern von Websearch-Portalen oder in der Softwareberatung und -entwicklung tätig. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich zudem in Agenturen für Multimedia- oder Kommunikationsdesign sowie in Ingenieurbüros für medientechnische Fachplanung. Darüber hinaus können sie z.B. in der Forschung und Entwicklung, bei Herstellern von DV-Geräten oder Studioausstattungen sowie an Universitäten arbeiten.
Medientechnik bzw. Multimedia kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch in Kombination mit Druck-, Kommunikations- oder Informationstechnik, als Schwerpunkt innerhalb von Medieninformatikstudiengängen bzw. im Rahmen von verschiedenen Lehramtsstudiengängen studiert werden.

Ingenieur/in - Verlagswirtschaft

Ingenieure und Ingenieurinnen für Verlagswirtschaft bzw. -herstellung planen, organisieren, steuern und überwachen die Produktion von Printmedien und elektronischen Medien.
Hauptsächlich arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen für Verlagswirtschaft bzw. -herstellung in Verlagshäusern, DTP-Studios, Druckereien und bei Verlegern von Software. Auch in Buchhandlungen mit eigenen Verlagsabteilungen sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie in Agenturen für Multimediadesign tätig sein.
Verlagswirtschaft bzw. Verlagsherstellung kann man an Fachhochschulen studieren.

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J

Journalist/in (Hochschule)

Journalisten und Journalistinnen recherchieren und sammeln Informationen, überprüfen sie und erstellen daraus schriftliche oder mündliche Beiträge für Presse, Rundfunk und Online-Medien. Zudem führen sie Interviews, bearbeiten Meldungen und Nachrichten, moderieren Sendungen oder berichten live in Radio und Fernsehen.
Sie arbeiten hauptsächlich in Korrespondenz- und Nachrichtenbüros, in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen oder bei Fernseh- und Radiosendern. Darüber hinaus sind sie in PR- und Multimedia-Agenturen oder in Medienhäusern tätig, die sich auf den Online-Bereich spezialisiert haben.
Journalistik kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Studiengänge der Journalistik werden auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Journalistik mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird.

K

Kameramann/-frau (Hochschule)

Kameraleute arbeiten künstlerisch und technisch bei der Herstellung von Filmen mit. Sie führen die Kameras bei der Aufnahme von Spiel- und Dokumentarfilmen, Fernsehserien und aktuellen Ereignissen, bei der Übertragung von Sportveranstaltungen und Live-Shows sowie bei der Aufzeichnung von Fernsehsendungen.
Kameraleute arbeiten vor allem in Unternehmen der Filmwirtschaft und bei Fernsehanstalten.
Kamera kann man an Fachhochschulen und Kunsthochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig oder als Schwerpunkt in Studiengängen der Film- und Fernsehproduktion absolviert werden.

Kommunikationswissenschaftler/in

Kommunikation bedeutet Verständigung, Austausch oder Übermittlung von Informationen. Kommunikationswissenschaftler/innen befassen sich mit der Erforschung sowie mit der praktisch-technischen Umsetzung von Kommunikationsprozessen.
Kommunikationswissenschaftler/innen arbeiten in erster Linie an Hochschulen, in der Public-Relations- oder Unternehmensberatung sowie in der Markt- und Meinungsforschung. Sie sind auch bei Rundfunkanstalten, Verlagen, Softwareanbietern oder politischen Parteien und Verbänden tätig. Darüber hinaus können sie z.B. in der Filmbranche Beschäftigungsmöglichkeiten finden.
Kommunikationswissenschaft kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig oder gemeinsam mit Medien- oder Kulturwissenschaft absolviert werden. Studiengänge der Kommunikationswissenschaft werden auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Kommunikationswissenschaft mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird.

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M

Maskenbildner/in (Hochschule)

Maskenbildner und Maskenbildnerinnen gestalten maskenbildnerische Konzepte für Bühnen- sowie Film- bzw. Fernsehproduktionen und setzen sie um. Sie schminken und frisieren Darsteller und Darstellerinnen und fertigen z.B. Perücken, Bärte oder plastische Gesichtsteile in Handarbeit an.
Maskenbildner/innen arbeiten in Theatern, Opern- und Schauspielhäusern sowie in Film- oder Fernsehstudios.
Maskenbild kann man an Kunsthochschulen und Fachhochschulen studieren.

Medienpädagoge/-pädagogin

Medienpädagogen und -pädagoginnen beschäftigen sich mit Hilfsmitteln, die Kommunikation und Kommunikationsformen ermöglichen, verändern, unterstützen oder verbessern.
Sie arbeiten in erster Linie im Kulturbereich der öffentlichen Verwaltung und in der medienpädagogischen Forschung. Ebenso sind sie z.B. an Hochschulen, Gymnasien, Realschulen oder in Kindergärten beschäftigt. Auch bei Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Werbeagenturen oder in der Softwareberatung können sie tätig sein.
Medienpädagogik kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch im Rahmen von Studiengängen der Kultur- und Medienpädagogik sowie verschiedener Lehramtsstudiengänge absolviert werden.

Medienwirt/in / Medienmanager/in

Medienwirte und -wirtinnen bzw. Medienmanager/innen beraten Kunden im Bereich der Print- und elektronischen Medien. Zudem planen, organisieren und realisieren sie mediale Projekte zum Beispiel für Film, Funk, Fernsehen und interaktive Multimedia-Anwendungen.
Sie sind bei Rundfunk- und Fernsehanstalten und in Verlagen beschäftigt, bei Softwareanbietern, in der Filmwirtschaft, Werbegestaltung und bei Reproanstalten. Auch können sie in der Forschung arbeiten und an Universitäten oder Fachhochschulen lehren. Darüber hinaus sind sie in der öffentlichen Verwaltung oder in Organisationen und Verbänden beschäftigt.
Medienwirtschaft beziehungsweise Medienmanagement kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren.

Medienwissenschaftler/in

Medienwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen nehmen organisatorische, beratende und Managementaufgaben im Bereich der Print- und elektronischen Medien wahr. Sie analysieren kulturpolitische, künstlerische und wissenschaftliche Aspekte der Medienlandschaft, sind in Forschung, Journalismus, Public Relations und Werbung tätig.
Sie arbeiten in der Forschung und lehren an Universitäten oder Fachhochschulen. Außerdem sind Medienwissenschaftler/innen in Werbe- und Medien- oder Multimediaagenturen tätig, bei Verlagen, Film- und Videofilmherstellern oder Softwareanbietern. Filmmuseen bieten ebenfalls Beschäftigungsmöglichkeiten.
Medienwissenschaft kann man an Universitäten und Hochschulen für bildende Künste studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Schwerpunkt innerhalb von kommunikations- oder kulturwissenschaftlichen Studiengängen absolviert werden.
Studiengänge der Medienwissenschaft werden auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Medienwissenschaft mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird.

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R

Regisseur/in (Hochschule)

Regisseure und Regisseurinnen leiten die Realisierung von Film-, Video- und Fernsehproduktionen aller Art. Im Bereich Theater inszenieren sie Werke des Sprech- und Musiktheaters (Schauspiel, Oper, Operette, Musical, Singspiel). Sie kalkulieren und planen die Inszenierungen bzw. Dreharbeiten, koordinieren die kreativen Beiträge der Beteiligten und treffen die endgültigen künstlerisch-gestalterischen Entscheidungen.
Regisseure und Regisseurinnen arbeiten in der Regel bei Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften, an Theatern sowie bei Hörfunk- und Fernsehanstalten.
Regie kann man an Musikhochschulen und Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig absolviert werden, aber auch als Schwerpunkt allgemeiner Studiengänge im Bereich Theater, Film und Fernsehen.

S

Schauspieler/in (Hochschule)

Schauspieler und Schauspielerinnen verkörpern Charaktere in Bühnenaufführungen und Filmen. Dabei setzen sie ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksmittel ein: Gestik, Mimik, Körpersprache und Stimme.
Schauspieler/innen arbeiten für Film, Fernsehen, Hörfunk oder an Theatern unterschiedlicher Größenordnung, z.B. an großen Schauspielhäusern, an Musical- oder Kleinkunstbühnen. Darüber hinaus sind sie in Schauspielschulen oder auch in Vergnügungsparks tätig.
Schauspiel kann man an Kunst- und Musikhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig absolviert werden. Im Rahmen von Lehramtsstudiengängen wird das Fach Darstellendes Spiel angeboten, das man auch an Universitäten studieren kann.

Szenenbildner/in

Szenenbildner/innen inszenieren Räume oder räumliche Konstellationen. Sie entwerfen Kulissen und Dekorationen für Film- und Fernsehproduktionen, Musikvideos sowie Werbe- und Industriefilme und organisieren und überwachen alle damit zusammenhängenden Arbeiten wie den Bau von Kulissen, die Beschaffung von Ausstattungsteilen oder die Ausführung und Integration computergenerierter Effekte.
Szenenbildner/innen sind meist freiberuflich tätig und werden von Produktion zu Produktion engagiert. Sie arbeiten hauptsächlich im Bereich Film, Fernsehen, Video sowie für Firmen, die Werbe- oder Industriefilme produzieren. Auch in Opern- und Schauspielhäusern finden sie Beschäftigung.
Szenografie kann man an Kunsthochschulen und Fachhochschulen studieren.
Die Regelstudienzeit bis zum Diplomabschluss beträgt 9-10 Semester.

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T

Technische/r Redakteur/in (Hochschule)

Technische Redakteure und Redakteurinnen erklären die Funktionen komplexer technischer Geräte in verständlicher Sprache und machen sie so dem Nutzer zugänglich.
Technische Redakteure und Redakteurinnen arbeiten in Ingenieurbüros für technische Fachplanung, z.B. in Dienstleistungsfirmen für technische Dokumentation, aber auch in der Hard- und Softwareberatung oder bei Herstellern von DV-Geräten. Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnik oder des Maschinen- und Anlagenbaus, Möbelhersteller oder Betriebe des Kraftfahrzeugbaus kommen ebenso als Arbeitgeber infrage. Darüber hinaus können sie auch in Verlagen tätig sein.
Technische Redaktion kann man an Fachhochschulen studieren. Das Fach kann eigenständig, aber auch als Spezialisierungsmöglichkeit im Rahmen von Journalistik- und Ingenieurstudiengängen absolviert werden.

Tonmeister/in / Toningenieur/in

Tonmeister/innen bzw. Toningenieure und -ingenieurinnen leiten verantwortlich Tonaufnahmen und -übertragungen, die akustische oder audiovisuelle Kunstformen zum Inhalt haben. Mit Hilfe von elektroakustischen Mitteln transformieren sie Klänge in eine speicherbare oder unmittelbar übertragbare Darbietungsform. Nach künstlerischen und technischen Gesichtspunkten gestalten sie Klangbilder, die durch Lautsprecher oder Kopfhörer wiedergegeben werden sollen.
Tonmeister/innen bzw. Toningenieure und -ingenieurinnen arbeiten vorwiegend für Rundfunkanstalten, bei beschallungstechnischen Dienstleistern, die sich z.B. um die Tontechnik in Konzerthallen, Opern- und Schauspielhäusern oder von Open-Air-Konzerten kümmern, in Tonstudios und bei der Filmproduktion. Darüber hinaus können sie bei Herstellern von Studioausstattungen tätig sein, bespielte Tonträger vervielfältigen oder verlegen sowie an Universitäten oder Fachhochschulen lehren.
Tonmeister/in bzw. Toningenieur/in kann man an Universitäten und Fachhochschulen studieren.
Die Regelstudienzeit bis zum Diplomabschluss beträgt mindestens 9 Semester.

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