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Das Internet

Bei der Entwicklung des Internets, wie wir es heute kennen, spielten viele Faktoren eine Rolle: das Militär, die Universitäten, die Wissenschaft, die Wirtschaft und viele kluge Köpfe. Doch in seiner Entwicklung ist der Grundgedanke gleichgeblieben, jeder Knoten soll für sich selbstständig sein und keine Organisation darf das Internet allein kontrollieren. Und vor allem soll jeder, der die technischen Möglichkeiten besitzt, sich an das Internet anschließen können.

Worterklärung

„Inter“ : lat. zwischen
„Net": Kurzform für "networking"(vernetzen)

Im IT-Bereich bedeutet demnach „Internet“ die Vernetzung zwischen Computernetzen. Das Internet ist also ein Netzwek aus Netzwerken. Diese Netzwerke benutzen die gleiche Sprache, nämlich das Netzwerkprotokoll / Übertragungskontrollprotokoll: Transmission Controll Protokoll / Internet Protokoll (TCP/IP). Das TCP/IP ist nicht an ein bestimmtes Betriebssystem oder eine bestimmte Hardware gebunden. Deshalb war es möglich, das Internet dezentral einzurichten (das Internet hat kein zentrales Steuerungselement).
Viele Menschen glauben, dass das WorldWideWeb (WWW) das selbe ist wie das Internet. Doch das eigentliche Internet umfasst vielmehr.

  • Das WorldWideWeb (Informationsbeschaffung)
  • E-Mail- Dienste
  • Das Usenet (Versendung von news zu bestimmten Themen)
  • Das "file transfer protocol" (ftp) (Übermittlung von großen Datenmengen)
  • Das "telecommunications network" (telnet) (Fernsteuerung von Rechnern)

 

Das Internet heute

Das Internet dient zur umfangreicher Informationssuche, Organisation, Beantwortung persönlicher Fragen und dem Kauf von Produkten. Das wurde vorher (und auch heute noch) über die traditionellen Medien abgedeckt, wie Bücher, Zeitungen etc. Das Internet erleichtert es jedoch eine Diskussion zu verfolgen, zu vergleichen und die Informationen schnell und komprimiert abzurufen. Auch Hilfe in Sachen Computer, Technik und Leben allgemein findet man in zahreichen Foren und auf Ratgeberseiten.  Die Schwierigkeit besteht jeweils darin, den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Obwohl die zu erwartende technische und soziale Entwicklung im und um das Netz schwer absehbar scheint, zeigt bereits die vergangene Entwicklung, dass die Dienste und Angebote im Netz stetig zunehmen, ebenso die Anschlussmöglichkeiten an das "wirkliche Leben". Potentiell kann man seinen Haushalt via Internet vom anderen Ende der Welt aus steuern. Man kann von Zuhause aus einkaufen, arbeiten, lernen, kommunizieren, Bankgeschäfte regeln, publizieren, forschen, recherchieren, verkaufen, spielen, Reisen buchen und Menschen kennen lernen.

Um weltweites Wissen besser nutzen können hat sich das Internet mit dem Web 2.0 rasant entwickelt. Deshalb haben sich eine Vielzahl von Online-Communities gebildet, in denen User täglich Tipps und Informationen suchen, die die Arbeit oder den Alltag erleichtern. Die Chats, Blogs, Webcommunities und soziale Netzwerke sind dabei unabhängig von Alter, Geschlecht oder Beruf. Das kommt auch den Unternehmen zu Gute. Die kritischen Kunden diskutieren in so genannten Brand-Communities neue Entwicklungen, machen sich kreative Gedanken oder bieten Anreize zur Weiterentwicklung der Produkte. Diese Dialogmöglichkeit wird strategisch eingesetzt und überwindet die traditionelle Art der Werbung. Und der Kunde fühlt sich ernst genommen.

Was ist also neu? Der Internetuser kann jetzt aktiv mitbestimmen, wie Produkte, Meinungen, Beziehungen, usw sich entwickeln. Das Internet ist somit ein Mitmachforum geworden. Doch die Gesetzgebung hinkt immer noch sehr hinterher, insbesondere bezüglich Datenschutz, Schaffung von Rechtssicherheiten und der Regelung aller kritischen Vorgänge im Netz.


Die Entwicklung des Internets von 1876 - 2000 in ausführlicher Form finden Sie >>> hier.